In 4 Schritten ein Zimmer renovieren

Wer in eine neue Wohnung oder in ein neues Haus zieht, ein Haus baut oder einfach frischen Wind in die eigenen vier Wände bringen möchte, sollte darüber nachdenken wie die Zimmer renoviert werden können und welche Schritte dabei zu berücksichtigen sind. Um Ihnen die Arbeit zu erleichtern und Ihr Projekt ganzheitlich planbar zu machen, haben wir Ihnen einige Tipps und Richtlinien zusammengestellt, die bei Renovierarbeiten berücksichtigt werden sollten:

 

Bevor die Arbeit beginnt

Damit Sie auf alle Eventualitäten vorbereitet sind und zu Beginn des Projekts sofort starten können, sollten Sie sich vorab Gedanken um verschiedene Faktoren machen:

Welche Materialien benötigen Sie, um die Zimmer zu renovieren? Wenn Sie einen Raum in einem Zug und ohne Pause renovieren möchten, ist es wichtig, die gesamte Ausrüstung inklusive Baumaterialien und Werkzeugen vorher zu beschaffen. So müssen Sie während der Arbeiten keine unnötigen Pausen einlegen oder auf zu liefernde Materialien warten. Je besser alle Materialien vorbereitet sind, desto schneller kann eine Renovierung umgesetzt werden.

Mit den benötigten Materialien geht ebenso die Kalkulation des Preises und des Zeitaufwands einher. Wie können Sie vorab dafür sorgen, Ihre Arbeit in Etappen zu organisieren, damit alles reibungslos ablaufen kann? Und welche Kosten sollten Sie einplanen? Um nicht unnötig Geld in die Hand zu nehmen, können Sie z. B. darauf achten, nicht gleich alle Werkzeuge zu kaufen, die sie für nötig halten. Ihre Einkäufe sollten immer Ihren Bedürfnissen angepasst sein und Werkzeuge können ebenso prima bei Fachmännern und -frauen ausgeliehen werden.

Außerdem fällt bei Renovierungsarbeiten in der Regel eine Menge Abfall an. Seien Sie sich bewusst, dass Sie Schutt, Dreck, aber auch Überschüsse wie unbenutzte Farbe, Pinsel und Rollen entfernen oder erneut verkaufen müssen. 

Zuletzt sollten Sie sich die Frage stellen, ob Sie für alle einhergehenden Arbeiten alle nötigen Vorkenntnisse besitzen. Wenn Sie sich bei einigen Ausführungen nicht sicher sind, kontaktieren Sie im Idealfall eine:n Bauexpert:in auf dem jeweiligen Gebiet.

 

1. Baustelle vorbereiten

Um mit der Arbeit zu beginnen, müssen Sie den zu renovierenden Raum von allem Alten befreien, sodass der Fortschritt der Baustelle nicht behindert wird. Dazu gehört auch das Abreißen von Trennwänden, die in Ihrem neuen Layout nicht mehr benötigt werden. Hier gilt jedoch vorab zu prüfen, ob es sich bei den zu entfernenden Wänden um tragende Wände handelt. In diesem Fall sollten die Finger davongelassen werden. Ebenso müssen Schutzvorrichtungen für die Wände oder den Boden vorbereitet werden. Diese Vorbereitungen können je nach geplanter Renovierung sehr lang oder umgekehrt auch kurz sein. In der Tat wird Ihre Baustelle nicht dieselbe sein, wenn Sie z. B. Rohbauarbeiten durchführen oder einfach nur die Isolierung erneuern müssen.

 

2. Rohbauarbeiten und Ausbauarbeiten durchführen

Die Rohbauarbeiten sind der aufwendigste Teil, wenn es darum geht ein Zimmer zu renovieren. Dabei inbegriffen sind beispielsweise Arbeiten an tragenden Wänden, Stützen und Balken.

Bei den Ausbauarbeiten ist es wichtig, alle Schritte gut zu koordinieren, da verschiedene Gewerke an der Sanierung des Raumes beteiligt sind und diese unterschiedlichen Fachbereiche voneinander abhängig sind, was den Ablauf bei schlechter Planung erschweren kann. Hier lohnt sich also eine akkurate und durchdachte Organisation aller Ausbauarbeiten. Folgendes sollte dabei berücksichtigt werden: die Elektrik, Heizung und Sanitär.

Nachdem diese Arbeiten abgeschlossen sind, geht es an die Isolierung, die sich auf die Qualität der Wände, Fenster und – auch wenn man es zunächst nicht glaubt – auf die Qualität der Türen auswirkt. 

 

3. Boden legen

Wenn alle Roh- und Ausbauarbeiten abgeschlossen sind, ist es an der Zeit, den Boden zu verlegen. Hier ist die Auswahl riesig und es kann z. B. zwischen Fliesen, Stein, Parkett und Teppich gewählt werden. Hier spielt vor allem der Geschmack und die gewünschten Eigenschaften des Bodens eine Rolle.

 

4. Streichen, möblieren und dekorieren

Sobald die ersten drei Schritte zur Renovierung eines Raums abgeschlossen sind, kann zur gestalterischen Phase übergegangen werden. Um den Raum fertig zu stellen, sollte er gestrichen, möbliert und dekoriert werden. Während es sinnvoll erscheint, vor dem Einbau von Möbeln zu streichen, um sie vor Flecken zu schützen, kann es auch Vorteile haben, zuerst die Möbel auszuwählen und aufzubauen. Wer das tut kann nämlich alle Farben perfekt aufeinander abstimmen. 

 

Bei unvorhergesehenen Herausforderungen nicht verzweifeln

Auch, wenn es uns in diesem Beitrag möglich war, die elementaren Schritte einer Renovierung zusammenzufassen, kann die Realität manchmal anders aussehen. Unvorhergesehene Ereignisse können den Ablauf und das Timing eines Projekts durcheinanderwerfen. Dann ist es wichtig, sich an die verschiedenen Probleme anpassen zu können und geduldig zu sein. Außerdem ist es zu jeder Zeit ratsam, vertrauenswürdige Fachleute aus der Baubranche an der Hand zu haben. Abbruchexperten, Elektriker, Klempner, Glaser und Maler beispielsweise helfen Ihnen dabei, das Projekt reibungslos und so optimal wie möglich abzuschließen.

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